| Magnetton |
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Ein in erster Linie bei / auf 70mm-Kopien verwendetes Tonformat, bei dem
eine tonband-ähnliche Magnettonspur auf die Filmkopie aufgebracht wird. Quasi der Vorläufer des modernen (digitalen) Mehrkanaltons im Kino, der aber heute aufgrund der geringen Verbreitung von 70mm-Kopien keine Bedeutung mehr hat. |
| Dolby |
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Entspricht
dem früheren DOLBY SR (die Fa. Dolby selbst hat jüngst die Begriffe reformiert) und steht damit für den analogen, mehrkanaligen Rundumton (maximal 5 Kanäle: L, C, R, Surround und Subwoofer) im Kino schlechthin. Jeder heute kommerziell vertriebene Film hat - bis auf ganz wenige Ausnahmen - eine DOLBY-Tonspur, im Grunde genommen eine HighTech-Variante des klassischen Lichttons mit Matrixcodierung zur Generierung mehrerer Tonkanäle aus einem Stereosignal. |
| Digitalton |
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Digitalton
ist im Vergleich mit dem herkömmlichen Lichtton wie die CD zur Schallplatte: es sind keine Fremdgeräusche, wie das Knacken durch Staub, zu hören. Die Dynamik ist wesentlich größer, da wesentlich mehr Informationen auf die Digitaltonträger passen, als auf die Lichttonspur. Beim mehrfachen Kopienziehen durch die Kopierwerke ist kaum Qualitätsverlust zu verzeichnen. Der Digitalton ist im 6-Kanalton zu hören (Mitte - Rechts - Links - Subwoofer - Surround rechts - Surround links). Momentan sind folgende Digitaltonsysteme auf dem Markt. |
| Dolby
Digital |
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Das
Digitaltonformat der Firma Dolby: zwischen den Perforationslöchern der Filmkopie sitzt neben der normalen DOLBY-Tonspur der Digitalton in Form kleiner Punkte ("Pixel"), die mit
Hilfe eines speziellen Abtasters gelesen werden. Vorteile des Digitaltons: CD-Qualität auf allen (also auch den bei "Nur"-DOLBY qualitativ eingeschränkten Surround-) Kanälen, Surroundkanäle in Stereo (Surround links und rechts), perfekte Trennung der insgesamt 6 Kanäle. |
| Dolby Digital Surround EX |
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Mit
DOLBY DIGITAL Surround EX (nachfolgend einfach nur noch "EX") stellt Dolby eine gemeinsam mit Lucasfilm THX entwickelte Erweiterung des etablierten DOLBY DIGITAL (5.1) - Standards vor. Im Gegensatz zu letztgenanntem gibt es nicht mehr nur die Surround-Kanäle "links" und "rechts" im Saal, sondern jetzt "linke" und "rechte" Saalwand und "Saalrückwand". Realisiert wird dieser neue dritte Surround-Kanal jedoch nicht digital, sondern analog, und zwar mit einer Schaltung, die mit der auf den Frontkanälen bei analogem DOLBY-Ton (DolbySurround-ProLogic im Heimkino-Bereich) zur Separierung eines Center-Kanals identisch ist. "EX" ist somit das erste Tonsystem in 6.1-Konfiguration. Wie zu erwarten war, hat die Konkurrenz im Markt digitaler Kino-Tonsysteme bereits nachgelegt: Digital Theater Systems hat für "dts"-DigitalSound nun "dts EXtended Surround" vorgestellt, das im Prinzip ähnlich funktioniert, wobei jedoch die Separierung des zusätzlichen Kanals digital bewerkstelligt wird. Außerdem hält man sich als Option nun einen Kanal offen, der Lautsprecher in der Saaldecke des Kinos ansteuern soll... Ob die weitere Aufteilung der Surround-Kanäle einen wirklichen Fortschritt darstellt, mag jeder für sich selbst entscheiden. Mit "Star Wars: Die dunkle Bedrohung" kommt am 19.08.99 der erste ausdrückliche "EX"-Film in die deutschen Kinos. Genauso also wie 1977 beim ersten bzw. vierten Teil von "Krieg der Sterne" kann George Lucas wieder für sich in Anspruch nehmen, zum Start seines neuen Films auch ein neues Tonformat präsentieren zu können. Damals war dies "DOLBY STEREO". Vielleicht ist auch genau diese Tatsache der Hauptgrund für die Entwicklung von "EX". Mit "Austin Powers 2", "Blade 2", "Toy Story 2", "Memoirs of a geisha" und "The Haunting of Hill House" werden weitere "EX"-Filme in der zweiten Jahreshälfte und Anfang 2000 folgen. |
| dts - 6 Track (Digital Theater System) |
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Ein weiteres, nach dem Hersteller Digital Theatre Systems benanntes Digitaltonsystem, bei dem der Ton nicht von der Filmkopie selbst, sondern von 2 CD-Roms kommt, die über einen Zeitcode auf der Filmkopie zum Bild synchronisiert werden. Ein Vorteil gegenüber anderen Digitalsystemen ist, daß mit ein und derselben Filmkopie durch simples Austauschen der zugehörigen CD-Roms Original- oder fremdsprachige Synchronfassungen gezeigt werden können. Die Kanalaufteilung entspricht der von DOLBY DIGITAL, die Audioqualität ist jedoch bedingt durch eine geringere Datenkompression nochmals höher. dts wurde erstmals von Steven Spielberg bei "Jurassic Park" genutzt.
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| SDDS Sony Dynamic Digital Soundsystem) |
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Einziges
8-Kanal-Digitaltonsystem auf dem Markt, bei dem zu den bekannten Kanälen (Links, Mitte/Center, Rechts, SurroundLinks, SurroundRechts und Subwoofer) zwei weitere Frontkanäle (Mitte links, Mitte rechts) für einen besonders detailliert ortbaren und räumlichen Klangeindruck sorgen. Erfordert zwei zusätzliche Lautsprecher hinter der Leinwand, deshalb auch nur in den seltensten Fällen in echter 8-Kanal-Technik, sondern in einem 6-Kanal-Downmix. |
| THX |
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Kein
Soundsystem in engeren Sinne, sondern eine Vielzahl von detaillierten
Kriterien für den höchsten Standard in der modernen Kinoprojektion, der sich zwar auch auf den Ton einschließlich Raumakustik bezieht, aber eben auch die Bildqualität (Ausleuchtung, Helligkeit) und die Saalarchitektur (Betrachtungswinkel, Nachhallzeiten, Nebengeräusche z. B. durch Klimaanlagen, Übersprechen aus benachbarten Sälen) berücksichtigt. THX ist als Wortschöpfung von seinem Erfinder George-"Krieg der Sterne"-Lucas aus dem Namen seines Tonmeisters Tomlinson Holman (EXperience) und dem Titel seines ersten Films "THX 1138" entstanden. |
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