| Die Academy |
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Produzenten wie Louis B.
Mayer und Stars wie Douglas Fairbanks und Harold Lloyd gründen
1927 die "Academy of Motion Picture Arts and Sciences", um das
Niveau der amerikanischen Filmindustrie zu verbessern. Der 1929 geschaffene
"Academy Award"soll den Anreiz erhöhen.
Die Organisation zählt anfangs 36 Mitglieder. Heute treffen rund
6.000 die Entscheidung über den populärsten Filmpreis der Welt. |
| Erste Verleihung des Oscars |
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1929 interessiert sich kaum jemand
dafür, dass im Roosevelt Hotel in Hollywood ein neuer Filmpreis vergeben wird. Von
Glamour keine Spur, als William Wellmans Kriegsdrama "Wings" als
Bester Film ausgezeichnet wird. Der Schweizer Emil Jannings erhält
in diesem Jahr den Preis als Bester Hauptdarsteller ("Sein letzter Befehl"). |
| Die ältesten Preisträger |
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Auch die älteren Hollywood-Semester können bei der Oscar-Verleihung noch kräftig mitmischen. Jessica
Tandy zeigt es ihren jüngeren Kollegen und lässt sich 1990
mit 80 Jahren als Beste Hauptdarstellerin in "Miss Daisy und ihr Chaffeur" feiern.
Das hat ihr 1976 schon George Burns vorgemacht: Er gewinnt, ebenfalls 80-jährig,
einen Oscar als Bester Nebendarsteller in "The Sunny Boys".
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| Die Gewinner-Kids |
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All-American
Kinderstar Shirley Temple erhält 1935 im zarten Alter von sieben
einen Oscar für "Der
kleinste Rebell". Fünfzig Jahre später darf
Anna Paquin (damals elf) auf die Oscar-Bühne, um sich für "Das
Piano" eine
Auszeichnung als Beste Nebendarstellerin abzuholen.
2000 begeisterte Haley Joel Osment als "Psycho" Cole:
In "The Sixth Sense" spielte
er glatt Megastar Bruce Willis an die Wand. Auch die Academy überzeugte
die außergewöhnliche Leistung und belohnten den kleinen Schauspieler
mit einer Nominierung als Bester Nebendarstellung. Die Trophäe musste Haley
Joel Osment dann allerdings Michael Caine überlassen. |
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