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Oscars



Die besten Filme der Welt, die besten Schauspieler der Welt, die besten Regisseure der Welt ...
alles das wird durch den "Oscar" symbolisiert. Auch der Mythos Hollywood hängt eng mit dieser Auszeichnung zusammen, die alljährlich im Frühjahr verliehen wird.

 Die Academy
  Produzenten wie Louis B. Mayer und Stars wie Douglas Fairbanks und Harold Lloyd gründen 1927 die "Academy of Motion Picture Arts and Sciences", um das Niveau der amerikanischen Filmindustrie zu verbessern. Der 1929 geschaffene "Academy Award"soll den Anreiz erhöhen. Die Organisation zählt anfangs 36 Mitglieder. Heute treffen rund 6.000 die Entscheidung über den populärsten Filmpreis der Welt.

 Erste Verleihung des Oscars
  1929 interessiert sich kaum jemand dafür, dass im Roosevelt Hotel in Hollywood ein neuer Filmpreis vergeben wird. Von Glamour keine Spur, als William Wellmans Kriegsdrama "Wings" als Bester Film ausgezeichnet wird. Der Schweizer Emil Jannings erhält in diesem Jahr den Preis als Bester Hauptdarsteller ("Sein letzter Befehl").

 Die Oscar-Rekorde
  Mit elf Auszeichnungen liegt das Monumentalepos "Ben Hur" von 1960 fast dreißig Jahre lang unangefochten an der Spitze der Oscar-Statistik. Dann kommt James Camerons "Titanic". Der Kassenknüller kann "Ben Hur" 1998 zwar nicht versenken, aber auf Gleichstand ziehen.
 
Die weiteren Plätze:
10 Oscars: "Westside Story" (1961)

9 Oscars: "Gigi" (1959), "Der letzte Kaiser" (1988) und
"Der englische Patient" (1997)

Die meisten Nominierungen hatten:
"Alles über Eva" (1951) in vierzehn Kategorien - daraus wurden dann sechs Oscars.

Vier Filme mit je 13 Nominierungen:
"Vom Winde verweht" (1940, letztlich acht Oscars),
"Verdammt in alle Ewigkeit" (1954, bekam acht Trophäen),
"Mary Poppins" (1965, dann fünf Oscars) und
"Wer hat Angst vor Virgina Woolf" (1967, fünf Preise).


 Die ältesten Preisträger
  Auch die älteren Hollywood-Semester können bei der Oscar-Verleihung noch kräftig mitmischen. Jessica Tandy zeigt es ihren jüngeren Kollegen und lässt sich 1990 mit 80 Jahren als Beste Hauptdarstellerin in "Miss Daisy und ihr Chaffeur" feiern.

Das hat ihr 1976 schon George Burns vorgemacht: Er gewinnt, ebenfalls 80-jährig, einen Oscar als Bester Nebendarsteller in "The Sunny Boys".


 Die Gewinner-Kids
  All-American Kinderstar Shirley Temple erhält 1935 im zarten Alter von sieben einen Oscar für "Der kleinste Rebell". Fünfzig Jahre später darf Anna Paquin (damals elf) auf die Oscar-Bühne, um sich für "Das Piano" eine Auszeichnung als Beste Nebendarstellerin abzuholen.

2000 begeisterte Haley Joel Osment als "Psycho" Cole: In "The Sixth Sense" spielte er glatt Megastar Bruce Willis an die Wand. Auch die Academy überzeugte die außergewöhnliche Leistung und belohnten den kleinen Schauspieler mit einer Nominierung als Bester Nebendarstellung. Die Trophäe musste Haley Joel Osment dann allerdings Michael Caine überlassen.